Der K.O.-Modus der Champions League hilft dem Fußball

Die Finanzregulierung der UEFA hat sich als untauglich erwiesen, um die Spirale aus sportlichem Erfolg und Finanzkraft der Topklubs zu durchbrechen. Effektiver wäre eine Reform der Champions League mit einer Abschaffung der Gruppenphase.

Hier geht es zum Gastbeitrag von Henning Vöpel und Jörn Quitzau bei Capital.de.

Zwischenruf: Zur Reform des Profifußballs

Autoren: Prof. Dr. Henning Vöpel und Dr. Jörn Quitzau

Zahlreiche Rufe nach tiefgreifenden Reformen im Profifußball sind unter dem Eindruck der Corona-Krise laut geworden. Die Bereitschaft für Reformen scheint angesichts der zum Teil existenzbedrohenden Krise im deutschen Fußball aktuell hoch zu sein. Typischerweise ist das Verlangen nach Veränderung in Notlagen besonders stark ausgeprägt. Doch nicht alles, was in der Not vielversprechend und realistisch erscheint, ist auch zielführend.

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Folgen der Corona-Krise: Gehaltsverzicht? Ja – Salary Cap? Nein

Der Profifußball wird die Folgen der Corona-Krise nicht bewältigen können, ohne dass die Großverdiener vorübergehend auf erhebliche Teile ihres Gehaltes verzichten. Wenn für die Klubs quasi über Nacht und für wahrscheinlich längere Zeit große Teile der üblichen Einnahmen wegbrechen, müssen dringend auch die Einnahmen heruntergefahren werden. Dafür ist derzeit die Solidarität der Spieler gefordert. Natürlich könnte sich jeder einzelne Spieler auf die bestehenden Verträge pochen, doch ist aktuell das wirtschaftliche Fundament für die hohen Gehälter weggebrochen. Somit ist es ein Gebot der Solidarität und der wirtschaftlichen Einsicht, dass Spieler freiwillig auf einen nennenswerten Teil ihrer Gehälter verzichten, bis der Spielbetrieb wieder aufgenommen werden kann. Wenn man die aktuellen Meldungen aus den Klubs hört, erklären sich erfreulicherweise gerade viele Spieler oder Teams bereit, mit einem partiellen Gehaltsverzicht ihren Beitrag zur Überwindung der Krise zu leisten.

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