Wie verändert sich der Fußball durch die Corona-Krise? Welche Rolle spielen Investoren und was bedeutet die Krise für die 50+1-Regel? Über diese Fragen habe ich ein Gespräch mit dem ZDF geführt. Hier geht es zum Beitrag.
Archiv der Kategorie: Aktuell
Sportförderung und Staatshilfen – Großsponsoren in der Corona-bedingten Wirtschaftskrise
Welche Auswirkungen hat die Corona-Krise auf das Sportsponsoring? Hier geht es zu einem kurzen Hörfunkbeitrag des Deutschlandfunks.
Corona-Krise: Risikofonds statt Gehaltsobergrenzen
In der Debatte um die richtigen Lehren aus der Corona-Krise fällt immer wieder das Stichwort „Gehaltsobergrenzen“. Besser wäre ein Risikofonds, um für künftige Krisen gerüstet zu sein. Hier geht es zum ganzen Beitrag.
Folgen der Corona-Krise: Gehaltsverzicht? Ja – Salary Cap? Nein
Der Profifußball wird die Folgen der Corona-Krise nicht bewältigen können, ohne dass die Großverdiener vorübergehend auf erhebliche Teile ihres Gehaltes verzichten. Wenn für die Klubs quasi über Nacht und für wahrscheinlich längere Zeit große Teile der üblichen Einnahmen wegbrechen, müssen dringend auch die Einnahmen heruntergefahren werden. Dafür ist derzeit die Solidarität der Spieler gefordert. Natürlich könnte sich jeder einzelne Spieler auf die bestehenden Verträge pochen, doch ist aktuell das wirtschaftliche Fundament für die hohen Gehälter weggebrochen. Somit ist es ein Gebot der Solidarität und der wirtschaftlichen Einsicht, dass Spieler freiwillig auf einen nennenswerten Teil ihrer Gehälter verzichten, bis der Spielbetrieb wieder aufgenommen werden kann. Wenn man die aktuellen Meldungen aus den Klubs hört, erklären sich erfreulicherweise gerade viele Spieler oder Teams bereit, mit einem partiellen Gehaltsverzicht ihren Beitrag zur Überwindung der Krise zu leisten.
Corona-Krise: Der Fußball wird länger leiden
Interview aus der HNA vom 26.03.2020
HNA: Ein Virologe hat gesagt, dass dieses Jahr überhaupt kein Fußball mehr gespielt wird. Macht es da überhaupt Sinn, über Geisterspiele zu diskutieren?
Jörn Quitzau: Mit den sogenannten Geisterspielen ließen sich die finanziellen Schäden weitgehend auf die Erlösausfälle aus den Ticketverkäufen beschränken – was ja auch schon ein herber Verlust ist. Aber die Spiele könnten im TV übertragen werden – eventuell wären sogar Übertragungen im Free-TV möglich, um eine möglichst große Zuschauerzahl zu erreichen. Dann würden die TV-Gelder fließen und die Sponsoren würden ihre Zielgruppe erreichen. Allerdings ist gerade nicht die Zeit, in der ökonomische Kriterien das Handeln bestimmen können. Weiterlesen
7. Konferenz „Fußball & Ökonomie“ am 10. November 2020 bei UNION BERLIN im Stadion „An der Alten Försterei“ – ABGESAGT!
+++ Wegen der Corona-Pandemie abgesagt und auf unbestimmte Zeit verschoben +++
Für unsere 7. Konferenz „Fußball & Ökonomie“ werden wir erstmals Hamburg verlassen. Wir freuen uns, mit dem Wirtschaftsrat des 1. FC Union Berlin als Partner die aktuellen Fragen und Trends im Profifußball zu analysieren. Informationen über das Programm und die Anmeldemöglichkeiten finden Sie in Kürze hier.