These 10: Steuerliche Sonderregeln für Profifußballer

Gemessen am Umsatz liegt die Bundesliga deutlich hinter der englischen und ungefähr gleichauf mit der spanischen und der italienischen Liga. Die höhere Finanzkraft der englischen Liga ermöglicht es den englischen Clubs, höhere Gehälter zu zahlen und dadurch viele der weltbesten Fußballer unter Vertrag zu nehmen. Für die Fußballer ist letztlich die Höhe des Nettogehaltes relevant, wenn sie vor der Entscheidung stehen, ein Vertragsangebot anzunehmen. Im internationalen Wettbewerb um die besten Fußballer ist deshalb nicht nur die Finanzkraft und die Zahlungsbereitschaft der Vereine wichtig, sondern auch das im jeweiligen Land geltende Steuer- und Abgabensystem. Je höher die Steuer- und Abgabenbelastung in einem Land, desto schwerer fällt es einem Verein, die Nettolohnforderung der Spieler zu erfüllen.

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Der Faktor Zufall in Fußball – Eine empirische Untersuchung für die Saison 2007/08

Ist sportlicher Erfolg käuflich, „schießt Geld Tore“? Für den Großteil der Fußballinteressierten liegt die Antwort auf der Hand. Die anekdotische Evidenz ist für viele zu eindeutig, um ernsthaft an der These zu zweifeln, dass „Geld Tore schießt“. Es kann kaum Zufall sein, dass der „reiche“ FC Bayern München Titel in Serie gewinnt oder dass die finanziell durch den Mäzen Dietmar Hopp unterstützte TSG Hoffenheim den Durchmarsch aus der Regionalliga in die Bundesligaspitze schaffte. Als weiterer Beleg für den engen Zusammenhang zwischen Finanzkraft und sportlichem Erfolg werden oft die finanzkräftigen „Werksmannschaften“ VFL Wolfsburg und Bayer Leverkusen genannt.

Zur Studie geht es hier: zufall_hwwi_research_paper_1

Der Profisport in Zeiten der Finanzkrise

Von: Prof. Dr. Henning Vöpel

Die globale Finanz- und Wirtschaftskrise hat mittlerweile auch den Sport erreicht: Die Fußballclubs in der englischen Premier League geraten in Zahlungsschwierigkeiten und verschieben bis auf Weiteres die geplanten Stadionneubauten, Spieler in Italien müssen Gehaltskürzungen akzeptieren, der japanische Automobilkonzern Honda verlässt die Formel 1, Sportevents finden kaum noch Sponsoren und die Sanierung von Sportstätten könnte – sofern nicht selbst Bestandteil der Konjunkturprogramme – angesichts verschuldeter öffentlicher Haushalte zukünftig öfter dem Rotstift zum Opfer fallen.

Zum ganzen Beitrag geht es hier: HWWI Standpunkt Finanzkrise

„Die Fernsehrechte-Vermarktung der Fußball-Bundesliga – DFL versus Kartellamt“

Von: Prof. Dr. Jörn Kruse, Helmut-Schmidt-Universität Hamburg

Kurzfassung des Vortrages auf dem 6. Deutschen Sportökonomie-Kongress 2008 an der Sporthochschule Köln

Das Bundeskartellamt hat das geplante Vermarktungsmodell der DFL (Deutsche Fußball-Liga) für die Fernsehrechte an den Spielen der Fußballbundesliga „quasi-untersagt“, falls keine hinreichend ausführliche Berichterstattung über die Höhepunkte des Spieltages am Samstag vor 20 Uhr im Free-TV erfolgen sollte. Damit hat das Bundeskartellamt in die Medienmärkte, in die Sportrechtemärkte und in die gesamte deutsche Fernsehlandschaft in einer dirigistischen Weise eingegriffen, die in der bisherigen Wettbewerbspolitik der Bundesrepublik ihresgleichen suchen dürfte. Weiterlesen

Experimentelle Stadionforschung

Wer in der modernen Wirtschaftsforschung etwas gelten will, der sollte sich zumindest gelegentlich mit experimenteller Forschung beschäftigen. Das Leitbild des Homo Oeconomicus in Frage zu stellen ist en vogue. Nun sind zwar Manfred Gärtner und Werner Pommerehne schon im Jahr 1978 der Frage nachgegangen, ob der Fußballzuschauer ein Homo Oeconomicus ist1, seither ist auf diesem Gebiet allerdings nicht mehr viel passiert. Es ist also an der Zeit, der Frage erneut nachzugehen.

Ein Erlebnisbericht aus dem Hamburger Volksparkstadion: experiment-stadionbesuch

Sterilisierter Fußball

Kürzlich berichtete die Sportseite von T-Online über Fußballtrainer, die in der heutigen Zeit keine Chance mehr auf Beschäftigung in der Bundesliga haben. Es fielen so klangvolle Namen wie Peter Neururer, Winfried Schäfer, Klaus Toppmöller und Klaus Augenthaler. Die Trainertypen alter Prägung ziehen gegen die als modern geltenden Trainer wie Jürgen Klinsmann oder Jürgen Klopp immer öfter den Kürzeren, so der Tenor des Berichtes.

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